Ambulante Therapie in der Praxis

Reguläre und dringliche Konsultationen in der Praxis. Alle Hals- Nasen- Ohrenerkrankungen:

  • Akute und chronische Ohrerkrankungen
  • Alle Hörstörungen, u. a. ITC
  • Hörgeräteabklärungen
  • Schwindel, Gleichgewichtsstörungen
  • Nasen- und -Nebenhöhlenerkrankungen (Sinusitis), Nasenatmungsprobleme, Geruchsstörungen
  • Halsprobleme, Heiserkeit, Schnarchen
  • Schlafapnoeabklärungen

ITC (intratympanale Kortikoidgabe)

Die Therapie eines akuten Hörsturzes hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Alternativ zu einer hoch dosierten Prednisongabe, die immer mit vielfältigen Nebenwirkungen verbunden war, können wir jetzt die so genannte intratympanale Kortikoidgabe anbieten. Dabei werden kleinste Mengen Kortison in Verbindung mit dem Trägerstoff der Hyaluronsäure durch das Trommelfell ins Mittelohr injiziert.

Das Kortison findet dann den direkten Weg ins Innenohr, so dass in den meisten Fällen sich der Hörsturz wieder teilweise oder komplett zurück bildet. Auch der damit verbundene Tinnitus ist sehr schnell rückläufig.

Konsequenzen der neuen IV-Gesetzgebung ab 01.07.2018:

Seit dem 01.07.2018 werden auch von der AHV Zuschüsse für 2 Hörgeräte genehmigt.

  • IV (Erstversorgung Männer vor dem 65. Altersjahr, Frauen vor dem 64. AJ): einseitig: 840.-, beidseitig: 1650.-
  • AHV (Erstversorgung Männer vor dem 65. Altersjahr, Frauen vor dem 64. AJ): einseitig: 630.-, beidseitig: 1237.50.

Dabei werden diese Beiträge nur einmal innerhalb 5 Jahren (AHV) bzw. 6 Jahren (IV) gewährt.

Praktisches Vorgehen:

Beratung durch Ihren Hals-Nasen-Ohrenarzt oder einen ausgebildeten Akustiker: Wenn die Untersuchung und Messung des Gehörs eine Schwerhörigkeit ergibt, bei der Sie mit einem Hörapparat eine wesentliche Verbesserung der Verständigung erreichen, erhalten Sie ein Anmeldeformular für die IV/AHV.

Danach werden Sie vom Ohrenarzt zu einer ausführlichen audiologischen Untersuchung aufgeboten: Aufgrund der Messresultate entscheidet sich, ob die IV/AHV einen Beitrag an ein/zwei Hörgeräte entrichtet. Leider wurden die Kriterien vom BSV (Bundesamt für Sozialversicherung) für einen Beitrag willkürlich deutlich strenger angesetzt als früher.

Die obligatorischen Kontrollen nach Anpassung der Hörhilfen beim Ohrenarzt wurden ebenfalls abgeschafft. Sollten Sie eine Kontrolle der Hörgeräteanpassung wünschen, können wir Ihnen fakultativ eine Schlusskontrolle anbieten. Ihre Krankenversicherung übernimmt dann die Kosten.

Operative Tätigkeit in der Praxis und im Spital Altstätten

Hals-Rachen:

  • Gaumenmandeln (Tonsillektomie), Rachenmandeln, im Kantonsspital St. Gallen
  • Schnarchoperationen (beschränkt kassenpflichtig)
  • Halstumore, Halszysten, Speicheldrüsentumore- und Entzündungen

Kehlkopf (Larynx):

  • mikroskopische Stimmbanduntersuchung in Narkose
  • Abtragung von guatartigen Stimmbandveränderungen
  • Gewebeuntersuchung (Biopsie) bei Tumorverdacht

Nase / Nasennebenhöhlen:

  • Nasenscheidewandoperationen, Nasenmuschelverkleinerungen, Nasenbeinbrüche
  • funktionelle und kosmetische Nasenplastik (kosmetische Operationen sind nicht kassenpflichtig)
  • alle Nasennebenhöhlenoperationen (Kieferhöhle, Siebbein, Stirn- und Keilbeinhöhle, je nach Indikation mit CAS)
  • Wiederherstellung des Tränenkanals

Ohren:

  • Paukenröhrchen, Trommelfelldefekte
  • Operationen an den Gehörknöchelchen, chronische Mittelohrentzündungen
  • abstehende Ohrmuscheln (beschränkt kassenpflichtig)

Komplexe Behandlung von akuten und chronischen Ohrgeräuschen sowie einer Geräuschüberempfindlichkeit:

Im Bereich der Tinnitusbehandlung können wir auf eine 20-jährige Erfahrung zurück blicken. Wir bieten Ihnen eine komplexe Therapie mit allen Teilen der Tinnitus-Retraining-Therapie, die akustischen Neuromodulation sowie alternative Heilverfahren an. Weiterführende Informationen finden Sie auf unserer Website des Tinnituszentrum Schweiz GmbH.

www.tinnitus-zentrum.ch